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Jahrhundert Highlight - Totale Sofi 11.08.1999

VSS Michael Hörenberg

Die totale Sonnenfinsternis, dass absolute astronomische Highlight des letzten Jahrhunderts in Deutschland.

Total verfinsterte Sonne mit strahlender Korona und Protuberanzen - 11. August 1999 - 12:35 MESZ

Daten: Totale Sonnenfinsternis am 11. August 1999 - 12:35 MESZ - Wetter: Bedauerlicherweise nur sporadisch wolkenfreier Himmel - Kamera: Olympus OM1 plus Sonnenfilterfolie - Standort: Baden Baden - Fotograf Michael Hörenberg

VSS Wolfgang Bodenmüller

Phasen der totalen Sofi am 11. August 1999 - Verfinsterung - Totalität - Diamantring-Effekt

Daten: Phasen bis zur totalen Sonnenfinsternis am 11. August 1999 - 10:50 MESZ bis 12:40 MESZ - Wetter: Mäßige bis starke Bewölkung - Kamera: Olympus OM1 plus Sonnenfilterfolie - Standort: Heidenheim - Fotograf Wolfgang Bodenmüller

Kurz-Info
Am Mittwoch, dem 11. August 1999 ereignete sich zur Mittagszeit, im Süden unseres Landes, eine totale Sonnenfinsternis. Die letzte totale Sonnenfinsternis war in Deutschland am 19. August 1887 zu sehen und die nächste wird erst am 03. September 2081 stattfinden.

Bei einer totalen Sonnenfinsternis befindet sich ein Teil der Erdoberfläche im Kernschatten des Mondes. Dieser Bereich ist etwa 110 km breit. An diese Totalitätszone schließt sich beiderseits das mehrere 1.000 km breite Gebiet an, das vom Halbschatten getroffen wird, dort ist die Sonne nur teilweise verfinstert.

Totale Sonnenfinsternisse unterscheiden sich von partiellen dadurch, dass es in der Totalitätszone (zentraler Streifen) beinahe nachtdunkel wird, sowie helle Sterne und Planeten am Himmel zu finden sind. Die Temperatur sinkt merklich ab und der fantastische Strahlenkranz, die Korona, wird sichtbar.

Im deutschsprachigen Raum bewegte sich der Kernschatten um die Mittagszeit über die Großstädte Saarbrücken, Kaiserslautern, Karlsruhe, Pforzheim, Heilbronn, Stuttgart, Reutlingen, Ulm, Augsburg und Ingolstadt, München.

Korona
Die äußerste Schicht der Sonne wird von der Korona gebildet, in der der Wasserstoff bereits extrem dünn ist, wo aber Temperaturen von über 1 Mio. °C herrschen. Die Form der Korona variiert entsprechend des 11 jährigen Sonnenfleckenzyklus. Während sie im Maximum ein symmetrisches Äußeres zeigt, ist sie im Minimum nur am Äquator zu erkennen. Die Korona konnte früher nur während einer totalen Sonnenfinsternis beobachtet werden. Heute behilft man sich mit Koronografen. Das Gas der Korona hat keine sehr hohe Leuchtkraft, gibt aber beträchtliche Energiemengen in Form von Röntgenstrahlen ab.

Gefahren-Hinweis!
Grundsätzlich ist bei jeglicher Beobachtung der Sonne größte Vorsicht geboten. Kommen Sie nicht in Versuchung mit einem Fernglas/Fernrohr, gleichgültig wie klein oder groß, ohne die zwingend notwendigen Schutzmaßnahmen zu beachten, in die Sonne zu sehen. Die Folgen sind irreparabel, denn in Sekundenbruchteilen ist Ihr Augenlicht stark geschädigt oder im schlimmsten Fall für immer verloren.

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