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NGC 6960 - Sturmvogel im Cirrusnebel

Objekt Eigen-Name Objekt-Typ Sternbild Helligkeit (visuell)
  Cirrus-Nebel Emissionsnebel/SNR Schwan 7,0 m
Rektaszension Deklination Winkelausdehnung Entfernung Entdeckung
20h 45m 38s +30° 42′ 30″ 2°30´ 1.470 Lj W. Herschel 1784

VSS Galerie

NGC6960 - Sturmvogel Cirrus-Nebel

Daten: NGC6960 Sturmvogel Cirrus-Nebel am 30. August 2005 - 23:11 MESZ - Instrument: Refraktor Borg ED APO 100/640mm mit Reducer 0,85x - Montierung: Takahashi EM 200 - Kamera: CCD Kamera SBIG ST-2000 XM - Standort: Stockach - Fotograf Wolfgang Bodenmüller
   
NGC6960 - Sturmvogel Cirrus-Nebel

Daten: NGC6960 Sturmvogel Cirrus-Nebel am 08. August 2005 - 23:30 bis 23:59 MESZ - Instrument: Skywatcher Newton Spiegel 200/1000 mm auf modifizierter EQ-6 Montierung - Digitalkamera: Canon EOS 300D - Brennweite: Fokalaufnahme 1000 mm - Filter: Baader Sky Glow - Empfindlichkeit: 800 ISO - Belichtungszeit: 1x8,6min plus 2x9min - Standort: Anselfingen/ Engen im Hegau - Fotograf Tobias Dietrich

Kurz-Info
NGC 6960, der Sturmvogel im Cirrus-Nebel. Eingebettet in dem mattschimmernden Band der sommerlichen Milchstraße befindet sich im Sternbild Schwan der ringförmige Cirrus-Nebel (Cygnus Loop).

Dieser Nebel besteht aus mehreren filigranen Segmenten mit den Bezeichnungen NGC 6960, NGC 6979, NGC 9692, NGC 6995 und IC 1340.

Der gesamte Cirrus-Nebel dehnt sich mit einem Durchmesser von 2°30´ über das Himmelszelt aus. Das entspricht dem fünffachen Durchmesser des Vollmondes. Für seine Entfernung wurde ein Wert von 1.470 Lichtjahren ermittelt.

Bei dem aus Emissions- und Reflexionsnebeln bestehenden Cirrus-Nebel handelt es sich um die Überreste einer grandiosen Supernova-Explosion, die vor etwa 25.000 Jahren stattgefunden hat. Sir Wilhelm Herschel entdeckte 1784 das Himmelsobjekt mit seinem 45cm Spiegelteleskop.

Emissions-Nebel
Als Emissionsnebel, lateinisch emittere = aussenden, werden in der Astronomie Wolken interstellaren Gases bezeichnet, die selbst Licht emittieren. Damit unterscheiden sie sich grundlegend von Reflexionsnebeln, welche lediglich das eingestrahlte Licht von benachbarten Sternen reflektieren. Als Energiequelle, die diese Nebel zum Leuchten anregen, sind üblicherweise hochenergetische Photonen eines oder mehrerer benachbarter heißer Sterne verantwortlich.

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