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Mond - Refraktion

VSS Galerie von Harald Wochner

Phantastischer Mondaufgang auf dem Witthoh bei Tuttlingen. Eine ausgeprägte Inversionswetterlage sorgte im zweiten am 13. Januar 2009 für eine dicht geschichtete Atmosphäre. Die Fotos zeigen den stark verzerrten Mond kurz nach Aufgang. Mitunter schießen rote und grüne Blitze aus der Mondoberfläche „heraus“ Unten bilden sich mehrmals rote Segmente, welche sich dann vom Mond vollständig ablösen.

Daten: Die Bildstrecke entstand am 13. Januar 2009 mit Hilfe einer Canon Digitalkamera EOS 300D

Die Bildmontage dokumentiert den Untergang der zunehmenden Mondsichel am Abend des 12. Dezember 2004. Durch die Einwirkung der atmosphärischen Refraktion (Strahlenbrechung) wird die Mondsichel extrem verzerrt und verliert ihre sonst so perfekte, geometrische Figur.

Daten: Die Bildstrecke entstand am 12. Dezember 2004 mit Hilfe einer Canon Digitalkamera EOS 300D

Mondaufgang am Abend des 17. Oktober 2005 gegen 18:30 MESZ. Durch die Einwirkung der atmosphärischen Refraktion ( Strahlenbrechung ) wird der Voll-Mond extrem verzerrt und verliert seine sonst so perfekte Kreisform.

Das Grüne Segment: Während der Wanderung des Mondes durch die dichten Schichten der Atmosphäre, zeigte sich am oberen Mondrand das Grüne Segment.

Das Rote Segment: Während der Wanderung des Mondes durch die dichten Schichten der Atmosphäre, zeigte sich am unteren Mondrand das Rote Segment.

Daten: 17. Oktober 2005 - 18:00 MESZ bis 19:00 MESZ - Kamera: Canon Digitalkamera EOS 300D - Blende 10 - ISO 400 - Belichtungszeit 1/30s bis 1/60s - Instrument: Maksutov-Spiegelteleskop mit 1000mm Brennweite - Fotograf Harald Wochner

Kurz-Info
Durcheilen Lichtstrahlen die dichteren Schichten unserer Erdatmosphäre erfahren diese eine Strahlenbrechung (Refraktion), die zu einer scheinbaren Hebung der Gestirne führt. Am Horizont beträgt sie bei einem Luftdruck von 760mm und +10°C immerhin 35´24´´. Das bedeutet, dass die Sonnenscheibe, die etwa ein halbes Grad Durchmesser besitzt, gerade aufgegangen erscheint, obwohl sie tatsächlich noch unter dem Horizont steht.

Mit der Refraktion ist am Horizont eine meist ovale Verzerrung der Sonnen- und Mondscheibe verbunden, die erst wieder verschwindet, wenn der Himmelskörper höher über den Horizont wandert.

Der Betrag der Strahlenbrechung nimmt bei steigendem Luftdruck und sinkender Temperatur zu und umgekehrt. Nur in dem Fall, dass ein Gestirn genau im Zenit steht, verschwindet das Phänomen. Für erdgebundene astronomische Positionsbestimmungen ist die Strahlenbrechung zu berücksichtigen.

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