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Helligkeit der Fixsterne

Größenklassen

Helligkeit Mond und Planeten Mond Merkur Venus Mars Jupiter Saturn Uranus Neptun Pluto
Entfernung in Mio. km 384.000km 57,9 108,2 227,9 778,3 1427 2896 4496 5966
Scheinbare Helligkeit = m -12,5 -1,5/+2,8 -4,3/-3,0 -2,7/+2 -2,5/-1,2 -0,3/+1,4 +6,5 +8,0 +14
Die hellsten Sterne Sonne Sirius Canopus Arctur Wega Capella Rigel Antares Polaris
Entfernung Lichtjahre 1 AE 8,6 310 37 25 432 773 570 470
Scheinbare Helligkeit = m -27 -1,4 -0,8 0 0 +0,1 +0,2 +1,5 +2,1
Absolute Helligkeit = M +4,8 +1,4 -8 +0,2 +0,6 -5 -6,2 -7 -3,4
Sonnenleuchtkraft = 1 1 23 2000 83 45 150 40.000 1.900 2.000
Sonnengröße = 1 1 2 ? 24 3,2 16 19 740 36
Sternbild ------- Gr. Hund Carina Bootes Leier Fuhrmann Orion Skorpion Kl. Bär

Kurz-Info Helligkeits-Klassifizierung
In dieser Tabelle sehen Sie die verschiedenen scheinbaren Helligkeiten m des Mondes und der Planeten unseres Sonnensystems. Es folgt eine Auflistung der hellsten Sterne nach ihrer scheinbaren Helligkeit m am Himmelszelt.

Die in der Astronomie gebräuchlichen Helligkeitsangaben für Sterne, Nebel, Kometen usw. geht in ihren Grundzügen auf Hipparch aus Nikäa (190 - 125 v. Chr.) zurück. Als Abkürzung verwendet man ein kleines m für magnitudo ( lat. ), gleich Größe. Diese Bezeichnung hat jedoch nichts mit der Größe des Sterndurchmessers oder der wirklichen Helligkeit des Sterns zu tun.

Um einen realistischen Vergleich der Gestirnshelligkeiten zu erreichen, wurde von den Astronomen eine fiktive Standardentfernung von rund 33 Lichtjahren = 10 Parsec eingeführt. Die Wissenschaftler setzen folglich alle Sterne in diese fixe Entfernung und berechnen die Helligkeit der Objekte neu. Angegeben wird diese mit dem Einheitszeichen M für absolute Helligkeit.

Was für eine Auswirkung diese Betrachtungsweise z.B. auf den Stern Antares im Sternbild Skorpion hat sehen Sie in der entsprechenden Spalte in der Tabelle. Antares wird von seiner realen Entfernung von 570 Lichtjahren auf 33 Lichtjahre herangeholt. Dann würde Antares mit einer absoluten Helligkeit von –7 M am Sternenhimmel strahlen. Das bedeutet die 12 fache Venushelligkeit.

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Kurz-Info Größenklassen
Die Skala der Größenklassen ist beinahe so aufgebaut wie der mathematische Zahlenstrahl, nur mit vertauschten Vorzeichen. Von 0m nach rechts ausgehend werden die Himmelsobjekte stetig lichtschwächer. Von 0m nach links ausgehend nehmen sie an Helligkeit zu.

Von Größenklasse zu Größenklasse beträgt der Helligkeitsunterschied immer das 2,512 fache.

Beispiel
Der Stern Wega besitzt eine scheinbare Helligkeit von 0 m. Dies bedeutet, dass Wega dem Beobachter am Sternenhimmel rund 6 mal heller erscheint, als der Stern Polaris (Polarstern im Kleinen Bär) von +2 m. Grund dafür ist der Unterschied zwischen beiden Sternen von 2 m (Größenklassen).

Die Rechnung lautet: 2,512 x 2,512 = 6,31

Sterne der Größe +1 m sind etwa 100 mal heller als ein Stern der Größe +6 m, der unter idealen Sichtbedingungen gerade noch mit bloßem Auge erkannt werden kann. Jenseits dieser Größe können Objekte nur noch mit optischen Hilfsmitteln gesehen werden. Ferngläser und Teleskope geben dem Beobachter jedoch die Möglichkeit diese für das menschliche Augen nicht mehr wahrnehmbaren Himmelsobjekte zu betrachten.

Das C11 Schmidt-Cassegrain Teleskop der Sternwarte mit 280 mm Spiegeldurchmesser erreicht noch Sterne, Nebel und Galaxien der Größe +13,8 m. Diese Objekte sind etwa 1.300 mal lichtschwächer als ein Stern der Größe +6m. Das legendäre Mount Palomar Spiegelteleskop erreicht noch Objekte mit der Größe +21 m, diese sind 700.000 mal lichtschwächer als ein Stern von +6 m. Hightech Großteleskope der neuesten Generation erreichen noch immens lichtschwächere Himmelsobjekte.

Zum Abschluss noch ein theoretisches Beispiel: Beobachtete man eine Kerze aus 30.000 Kilometer Entfernung, so hätte sie die scheinbare Helligkeit von nur +23 m.

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