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Sterntaufe? - Pure Abzocke ohne Gegenwert.

Parallele - Würden Sie von Ihrem Geld eine Wolke „kaufen“?

Stellungnahme der International Astronomical Union

Zitat
Die IAU (International Astronomical Union) erhält häufig Anfragen von Einzelpersonen, die Sternnamen kaufen oder Sterne nach anderen Personen benennen möchten. Einige kommerzielle Unternehmen behaupten, solche Dienste gegen eine Gebühr anzubieten. Solche ''Namen'' besitzen jedoch keinerlei formale oder offizielle Gültigkeit: Einige helle Sterne haben traditionell überlieferte arabische Namen, doch davon abgesehen haben Sterne nur Katalognummern und Positionen am Himmel. Ähnliche Regeln bezüglich des ''Kaufs'' von Namen gelten auch für Sternhaufen und Galaxien. Für Objekte in unserem eigenen Sonnensystem gelten gesonderte Regeln , aber in keinem Fall sind damit irgendwelche wirtschaftlichen Transaktionen verbunden.

Als internationale wissenschaftliche Organisation distanziert sich die IAU entschieden von der kommerziellen Praxis, fiktive Sternnamen oder Grundstücke auf anderen Planeten oder Monden in unserem Sonnensystem zu verkaufen. Daher unterhält die IAU auch keine Liste der Unternehmen in diesem Bereich. Leser, die sich trotz der unten angeführten Erklärungen mit solchen Unternehmen in Verbindung setzen wollen, müssen dabei auf entsprechende Verzeichnisse in ihrem Heimatland zurückgreifen.
Zitat Ende

Sterntaufe? - Nein Danke

Der Sternenhimmel wird verhökert!
In beängstigendem Maße bietet im Internet eine kaum noch überschaubare Anzahl von dubiosen Anbietern sogenannte „Sterntaufen“ an. Unter dem scheinheiligen Deckmäntelchen der Liebe und Zuneigung zu einem nahen Menschen, suggerieren diese cleveren Geschäftemacher mit allerlei herzerweichendem Romantikgesäusel dem gutgläubigen Kunden bei Ihnen ein absolut einmaliges, individuelles Geschenk zu erwerben.

Ach so...
Altruistisch ist Herrn Sterntalers ockendes und einschmeichelndes Angebot selbstverständlich nicht. Oftmals nach kaufmännischen Gesichtspunkten akkurat gestaffelt werden Sterne nach Größenklassen angeboten und verscherbelt. Simpler Leitgedanke: Je heller der Stern, desto teurer!

Wie nett...
Als exorbitante „Gegenleistung“ für sein im voraus überwiesenes Geld erhält der eingelullte Kunde ein mehr oder weniger hübsches, bunt gedrucktes „Zertifikat“ seines persönlich ausgesuchten und benannten Sterns.

Und das war´s dann auch schon. Das ist alles!

Sie bezahlen einen horrenden Preis für absolut nichts!

Herrn Sterntalers Kasse klingelt…
In den AGB´s diesbezüglicher Anbieter ist ersichtlich, wenn überhaupt, dass der Käufer weder einen rechtlichen noch materiellen Anspruch auf das erworbene Gestirn besitzt. Es handelt sich bei dem vermeintlichen Erwerb des Sterns lediglich um einen rein symbolischen Akt für den der arglose Käufer, ab etwa 30 Euro bis zu mehreren Hundert Euro, schamlos zur Kasse gebeten wird.

Kreative Wertschöpfung…
Ein Stern wird übrigens nicht nur einmal verhökert, sondern von sämtlichen, weltweit unabhängig voneinander agierenden Anbietern so oft wie sie wollen. Wenn der Kunde blecht, gibt’s auch den Stern. So einfach ist das!

Quintessenz
Der clevere Herr Sterntaler bereichert sich an Ihrem Geld, ohne eine adäquate Gegenleistung zu erbringen. Das Einzige, was Sie letztendlich Ihr Eigen nennen dürfen ist ein wertloses, buntes Stück Papierchen, dass Sie selbst problemlos auf Ihrem eigenen PC/Drucker erstellen könnten. Der einzige Unterschied zum „Original“, der Ausdruck kostet Sie weniger als 50 Cent.

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