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ISS Raumstation - Überflugdaten

Standort Koordinaten Breite Koordinaten Länge Höhe ü. NN
Singen Htwl. 47° 45′ 11.58″ Nord 8° 50′ 29.95″ Ost 429 m

ISS Leuchtspur - In der oberen Bildmitte ist Polaris (Polarstern) im Kleinen Wagen (Kleinen Bär) zu sehen.

Daten: Leuchtspur der ISS Raumstation am 13. März 2005 - 20:11 MEZ - Digitalkamera: Canon EOS 300D - Brennweite: 40mm - Blende 4.5 - Empfindlichkeit 800 ISO - Belichtungszeit: 35s - Standort: Anselfingen/ Engen im Hegau - Fotograf Tobias Dietrich

Kurz-Info
Zu Beginn des neuen Jahrtausends nimmt das größte und bei weitem ehrgeizigste Raumfahrtprogramm der Menschheitsgeschichte konkrete Formen an. Die Internationale Raumstation, kurz ISS (International Space Station). Die ersten Elemente der ISS Raumstation sind inzwischen mit amerikanischen und russischen Trägerraketen in die Erdumlaufbahn transportiert. Weitere Flüge für den Aufbau dieser einzigartigen Forschungsstation im All, an der insgesamt 16 Nationen direkt beteiligt sind, werden folgen. Das „fliegende Labor" eröffnet der Wissenschaft, aber auch der Industrie ein weites Spektrum fach-übergreifender Forschungs- und Testmöglichkeiten. Hier konzentriert sich die Arbeit auf vier Nutzungsfelder: Forschung in Schwerelosigkeit, Technologie, Erderkundung und Erforschung des Weltalls.

Forschungsstation im All
Nach ihrer Fertigstellung im Jahre 2005 wird die Internationale Raumstation bei einer Breite von 107 Metern und einer Länge von 80 Metern etwa 500 Tonnen schwer sein und die Erde auf einer Bahnhöhe von ca. 350 bis 450 Kilometern und einer Bahnneigung (Inklination) von 51,6 Grad umkreisen. Sie wird dann etwa ein Volumen von 1.200 Kubikmetern haben; das nutzbare Innenvolumen wird dem zweier Jumbo Jets B 747 entsprechen. Zur Stromversorgung werden Solarpaneele mit einer Gesamtfläche von ca. 4.500 Quadratmetern (entspricht etwa der Gesamtfläche eines Fußballfeldes) zur Verfügung stehen, die etwa 110 Kilowatt erzeugen werden.

Die Internationale Raumstation wird aus einer Reihe von Bausteinen (Modulen) zusammengesetzt sein. Für die Forschungsarbeiten stehen sechs Forschungslabors, darunter das europäische Labor Columbus, zur Verfügung. Dazu kommen zwei Wohneinheiten, drei Verbindungselemente und vier Versorgungsmodule. Für die Außenaktivitäten werden unter anderem drei Roboterarm-Systeme zum Einsatz kommen.

Nach dem Eintreffen des amerikanischen Labormoduls wird die Nutzung der Station ab 1999 schrittweise aufgenommen. Die volle Routinenutzung wird im Jahr 2005 begonnen und soll mindestens zehn Jahre dauern. Columbus wird zwar erst ab 2005 einsetzbar sein, doch die Europäer können aufgrund von Vereinbarungen das US Labor und die russischen Module schon früher nutzen. Das europäische Columbus-Labor ist ein bemanntes Mehrzwecklabor, das sich durch eine auswechselbare Innenausstattung auszeichnet.

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